Der achtsame Weg zum Selbst
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Beratung und Therapie

Hilfe zur Selbsthilfe

Die Erkenntnis, dass wir durch die Erfahrungen der ersten Lebensjahre lebenslang geprägt sind, ist gut nachvollziehbar. Die in den ersten Jahren entstandenen Prägungen sind uns meist nicht bewusst. In Krisen aber kommen die Auswirkungen dieser Prägungen an die Oberfläche, auch wenn wir uns dagegen wehren. Ohne den Schmerz oder die Angst, die wir dabei verspüren, wären wir kaum bereit, uns den herausfordernden Prozessen der Bearbeitung dieser unangenehmen Themen zu stellen. Wenn wir in der Therapie in die Vergangenheit gegen, tun wir das, um unseren Umgang mit den damaligen Erfahrungen zu verändern, so dass wir andere Lehren daraus ziehen können. Das hat unmittelbar Auswirkungen auf unsere Gegenwart, weil dabei Heilung geschehen kann. Wir fühlen uns weniger ausgeliefert, gehen liebevoller mit uns selbst  und anderen um, sind nicht mehr so leicht aufgebracht. Wir führen generell ein friedlicheres und zufriedeneres Leben. Die Vermeidung von Schmerz ist dann nicht mehr das wichtigste Ziel. Wir leben unser Leben wieder als das Abenteuer, das es ist! Als Kind haben wir alle das schon mal erlebt.

Was immer unser grundlegendes Problem sein mag: Ängste, Scham, Selbstkritik, schwachen Selbstwert, ein Gefühl von Verzweiflung oder Verlorenheit, fehlende Verbindung zu Menschen oder zu uns selbst. Oder es sind die Flucht in Überlegenheitsgefühle, Selbstüberschätzung, Geltungssucht, Zwänge, Süchte oder aggressives Ausagieren. Nur zu verständlich kommt in solchen Situationen der starke Wunsch auf, diese schmerzhaften Erfahrungen loszuwerden. Leider hat die willentliche Entscheidung, etwas hinter uns zu lassen, meistens wenig Einfluss auf unsere Erfahrungen und unser Verhalten. Ganz im Gegenteil können solche gescheiterten Versuche zu noch mehr Versagensängsten und Ohnmachtsgefühlen führen. Mit Kampf ist die innere Welt nicht zu befrieden.